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Von Facebook-Revolutionen und Twitter-Demokratien

Aktualisiert: vor einem Tag

Am Freitag, den 23. Januar 2020, startet das Seminar "Von Facebook-Revolutionen und Twitter-Demokratien: Wie Medien in anderen Ländern funktionieren" im Rahmen des Studium Plus-Programms der Universität der Bundeswehr.

Foto: Gerd Altmann/Pixabay


Waren die Ereignisse in der arabischen Welt im Jahr 2011 wirklich eine Facebook-Revolution und kann man im Falle der USA von einer Twitter-Demokratie sprechen? Wie ist die Verhaftungswelle von Journalisten in der Türkei oder die Mediengesetzgebung in Ungarn einzuordnen?


Das Seminar nimmt aktuelle Fragen der internationalen Medienentwicklung zum Anlass, um das Funktionieren von Medien in anderen Ländern zu beleuchten. Dabei steht im Mittelpunkt, wie Mediensysteme generell funktionieren und wie sie sich weltweit unterscheiden lassen. Welche Rolle spielen beispielsweise das politische System, Medienbesitzverhältnisse, die Nutzung von Social Media oder die Stärke eines öffentlich-rechtlichen Rundfunks für die Ausgestaltung eines Mediensystems?


Auf der Grundlage einer Typologie des Kommunikationswissenschaftlers Roger Blum, dem pragmatischen Differenzansatz, werden im Seminar die Mediensysteme ausgewählter Länder verglichen und aktuelle Entwicklungen zur Medienentwicklung weltweit analysiert. Das Seminar bietet somit nicht nur die Möglichkeit, aktuelle gesellschaftliche Themen besser einordnen zu können. Es öffnet auch den Blick für die positiven Seiten des eigenen System und liefert zugleich Ideen für mögliche Veränderung.



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